Am Sonntag, den 16. Juli findet um 17 Uhr im Dom ein EVENSONG zur Sommerzeit statt.
Immerhin gehören sie zu den besten deutschen Mädchenchören, die Sängerinnen der Mädchenkantorei am Bamberger Dom. Beim landesweiten Chorwettbewerb in Kiel ersangen sie sich mit 20,4 von 25 möglichen Punkten den 7. Platz und erzielten das Gesamtprädikat „Mit gutem Erfolg teilgenommen“.
Der Bamberger Musikwissenschaftler und Studiendirektor Dr. Gerhard Weinzierl hat für das Konzert zum diesjährigen Domspiel eine Vesper Georg Arnolds auf der Basis der Handschriften und historischen Drucke erforscht, diese in eine moderne Notation übertragen und das Werk so für die Aufführung vorbereitet. Die Domkantorei Bamberg, Vokalsolisten und ein Instrumentalensemble auf historischen Instrumenten werden das Werk am 23. Juli 2006 unter der Leitung von Domkapellmeister Werner Pees im Bamberger Dom zu Gehör bringen.
Die Mädchenkantorei am Bamberger Dom nahm zum zweiten Mal erfolgreich am Bayerischen Chorwettbewerb teil. Im November vergangenen Jahres ersangen sich die Bambergerinnen unter der Leitung von Domkapellmeister Werner Pees in der Kategorie Mädchenchöre zum wiederholten Mal den ersten Platz, diesmal mit 22,8 von 25 möglichen Punkten und einem klaren Abstand von mehr als zwei Punkten zu den nächstplatzierten Chöre.
Seit vielen Jahren veranstaltet die Bamberger Dommusik wöchentliche Orgelkonzerte, jeweils am Samstag von 12.00 bis 12.30 Uhr in der Zeit von Anfang Mai bis Ende Oktober. Die Eröffnung der Samstagskonzertreihe erfolgt durch den Hausherrn, Domorganist Markus Willinger am Samstag, 6. Mai 2006.
Am Palmsonntag, den 9. April 2006 findet um 17.00 Uhr eine Veranstaltung mit dem Thema HIOB statt. Weihbischof Werner Radspieler liest und kommentiert Teile des alttestamentlichen Bibeltextes, Domorganist Markus Willinger improvisiert an der großen Domorgel.
Das Vokalensemble besteht aus elf Sängerinnen und Sänger und wird im Kapitelsamt folgende Werke singen: Kyrie, Sanctus und Agnus Dei aus der fünfstimmigen Missa super „Mon Coeur se recommande à vous“ des Münchner Renaissance-Komponisten Orlando die Lasso sowie die Motetten "Christus factus est" und "Vexilla regis" von Anton Bruckner.
Das Vokalenemsemble besteht aus dreizehn Sängerinnen und Sängern und wird von Domorganist Markus Willinger geleitet. Michael Mzyk spielt die Orgel. Im Kapitelsamt werden Teile der Missa „Tu es petrus“ von Palestrina sowie die Motette „O magnum mysterim“ von Morten Lauridsen zu hören sein.
Bei der Erstellung des Programms waren vor allem zwei Aspekte von Bedeutung: Zum einen sollten die für bestimmte Kirchenjahreszeiten (Advent, Weihnachten, Buß- und Osterzeit, Pfingsten, Jahreskreis und Ende des Kirchenjahrs) komponierten Choralbearbeitungen zur "rechten" Zeit erklingen.
Jauchzen, Frohlocken – alle Jahre wieder zur Advents- und Weihnachtszeit. Auch wenn es nicht selten um Geschäft und Glühwein geht: Zentren der musikalischen Fest(vor)freude sind die Kirchen. Fragen an Domkapellmeister Werner Pees, den Chef der Bamberger Dommusik.